Aktuelles aus der Galerie Hamm

Liebe Kunstfreunde,
vom 20. April bis 5. Mai 2018 zeigt die Galerie Hamm die Ausstellung

Hartmut Girke – Wagnis des Schauens
Malerei und Arbeiten auf Papier

Ausstellungsort: Galerie Dr. Ulrike Hamm, Am Eistruper Berg 18, 49143 Bissendorf
Öffnungszeiten:
20. April bis 5. Mai 2018, Freitag und Samstag 15-18
Terminvereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten: 05402/1025 oder galerie@dr-ulrike-hamm.de

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Der emeritierte Professor und Künstler Hartmut Girke widmet sich in seinen Gemälden und Arbeiten auf Papier intensiv leuchtenden Farbimpressionen. Beim Malen setzt der Künstler behutsam Farbschicht auf Farbschicht, horcht auf den Klang der Farbe, so dass manche Leinwände aussehen wie verwitterte, von etlichen Schichten überzogene Fresken, die der Betrachter entziffern darf.

„Hartmut Girkes Malerei verweigert sich dem eiligen Betrachter, seine Bilder sind ein Plädoyer für die Langsamkeit, gegen die Beschleunigung. Nur das langsame meditative Einsehen bewirkt das langsame ‚Kommen‘ der Bilder. So findet er in den Worten von Friedrich Hölderlin auch für das Wirken seiner Bilder die größte Annäherung: ‚Dass, wenn Stille kehrt, auch eine Sprache sei.‘ Nur wer wartend und schauend ein Hörender wird, erfährt die ‚Kehre der Stille‘. Alles, was man braucht, um an dieser Erfahrung teilzuhaben, ist Offenheit und Geduld zur Betrachtung.“
(Text: Claude Wunschik, in: Hartmut Girke. Malerei der Stille, Hamburg 2004)

Ausgewählte Werke:

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Ohne Titel, Malerei auf Leinwand, 100 x0 80 cm

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Ohne Titel, Malerei auf Leinwand, 100 x0 80 cm

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Ohne Titel, Malerei auf Papier, 55,5 x 76 cm

 

 


Liebe Kunstfreunde,
vom 28. Januar bis zum 31. März 2018 zeigen die skulptur-galerie und die Galerie Hamm in Kooperation die Ausstellung

Klaus Reincke – Skulpturen

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 28. Januar 2018 um 11 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Zur Begrüßung und Einführung sprechen Reinhart Richter (skulptur-galerie) und Dr. Ulrike Hamm.
Die Ausstellungseröffnung reiht sich in das internationale Fest für zeitgenössische Skulptur „start 18“ ein, welches am 28. Januar 2018 in 21 Ländern stattfindet.

Ausstellungsort: skulptur-galerie.de, Bierstraße 2, 49074 Osnabrück
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do: 14 – 18 Uhr/ Fr 11 – 15 Uhr/ Sa & So 11 – 16 Uhr
Weitere Termine: Midissage mit Klaus Reincke am Sonntag, den 25. Februar um 12 Uhr

Die Ausstellung zeigt neue und bekannte Arbeiten aus dem bildhauerischen Schaffen von Klaus Reincke. Der Mensch oder die menschliche Gestalt stehen im Fokus seiner Arbeiten, wobei der Künstler immer wieder auf das wohl älteste Motiv der Kunst zurückkommt: die weibliche Figur. Hierbei experimentiert er gerne mit verschiedensten Materialien wie Bronze, Eisenguss, Gips und Terrakotta. Ergänzt werden die Skulpturen in der Ausstellung von zweidimensionalen Arbeiten auf Papier und Leinwand, die sowohl mit ihrer rostigen Farbigkeit als ihrer Formensprache einen spannenden Hintergrund bilden.

Ausgewählte Objekte:

Puppenspieler
Puppenspieler (2017), Stahl, 27 x 18 x 6 cm

Ruhende
Ruhende (2016), Eisenguss, 41 x 36 x 26 cm

Aggression
Aggression (2017), Rost und Modeling Paste auf Leinwand, 95 x 63 cm

 


»Portrait einer jungen Frau mit Haarband«

Heinrich Assmann wurde 1890 in Osnabrück geboren. Bereits während der Schulzeit erkannte sein Zeichenlehrer Gerhard Rohlfes seine zeichnerische Begabung. Nach dem Abschluss des Realgymnasiums im Jahr 1909 zog Assmann nach Worpswede, wo er die Malschule von Georg Tappert besuchte. Im folgenden Jahr nahm er in Berlin Unterricht bei Lovis Corinth. Ein Aufenthalt in München schloss sich an. Dort entstand neben vielen Kopf- und Aktzeichnungen auch die abgebildete Kohlezeichnung der jungen Frau mit Haarband, die das zeichnerische Talent des zwanzigjährigen Künstlers offenbart. Zwischen 1911 und 1914 lebte Heinrich Assmann wieder in Worpswede, wo seine wichtigsten Werke entstanden. Im Jahr 1915 starb er im Alter von nur 25 Jahren an der Ostfront.

Franz Hecker: »Portrait einer jungen Frau mit Haarband«
Heinrich Assmann (1890 – 1915): »Portrait einer jungen Frau mit Haarband«
Kohlezeichnung auf Papier, 36,5 x 27,5 cm (Blattmaß), signiert und datiert unten rechts: Heinrich Assmann München 1910


»Linde 16/01«

Bei der großformatigen Skulptur handelt es sich um eine in diesem Jahr entstandene Arbeit des Bildhauers Heiko Börner. Durch seine konstruktive Formensprache und besondere Bearbeitung der Oberfläche gibt der Künstler dem Material Holz einen spannungsvollen und optisch irritierenden Ausdruck.

Heiko Börner: »Linde 16/01«
Heiko Börner: »Linde 16/01«
Skulptur aus Lindenholz, 187 x 35,5 x 8 cm


»Ausblick auf das Meer«

Der mit leichter Hand gemalte »Ausblick auf das Meer« der französischen Malerin vermittelt sommerliche Stimmung und südliches Flair.

Céline Chourlet: »Ausblick auf das Meer«
Céline Chourlet: »Ausblick auf das Meer«
Öl auf Papier, 29 x 33 cm, signiert unten rechts: Chourlet


»Kleiner weiblicher Torso« (2014)

Robert Stieve, der nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1986 – 1993 in Osnabrück Kunst studiert hat, lebt seit mehr als 25 Jahren als freischaffender Künstler in Melle. Robert Stieve arbeitet als Bildhauer im traditionellen Sinn, sein Interesse gilt vor allem der menschlichen Gestalt. Sein kleiner weiblicher Torso zeigt eine wohlproportionierte Form; die Oberflächenstruktur des Steins ist einfühlsam in die Gestaltung einbezogen.

Robert Stieve: »Kleiner weiblicher Torso« (2014)
Robert Stieve: »Kleiner weiblicher Torso« (2014)
Thüster Sandstein, Höhe 51 cm